Ich bin 30 Jahre alt und schon in mein gesamtes Leben alleine und einsam. Unfreiwillig ist es nicht, dass ich alleine bin es gab schon oft die Chance sich mit Menschen anzufreunden, vielleicht muss ich erst mal etwas erörtern damit sie mich besser verstehen und deshalb erzähle ich was aus mein Leben bis hier.
damit man versteht warum ich so bin wie ich bin. Mein größtes Defizit im Leben ist meine Behinderung. In der Schule würde ich wegen meine Behinderung diskriminiert und gehänselt von meine Klassenkamaraden und Klassenkamaradinnen und mir würde klar das die sich nicht mir abgeben wollten und deshalb diese ganze Schikane damit ich nicht zu den gehe.
Sie schauten mich nicht mal an, es war eine harte Schulzeit
 
In der Schule wurde ich oft  gehänselt, zumindest von meinen Klassekamraden.
mir ist aufgefallen das die kein Interesse an mir hatten. Das schlimme war das die mich in Pausen oder vor oder nach der Schule beleidigt haben um mich zu verletzen was die dann irgendwann auch erreicht haben.
Meistens sagten sie so Sachen wie
„ Du sabberen, „ ,
„ warum sabberst du immer ?
„ rede mal  orgenlich ? .
 
Vielleicht war ich nicht Mutig genug gewesen weil ich dachte das die hübscher sind als ich, aber heute denke ich ich war einfach zu schüchtern und zurückhaltender
 
Mein Charakter hat sich stark verändert, ich werde natürlich immer noch meist mit denn gleichen Sätzen angesprochen wie früher,aber ich strahle durch meine Offenheit Sympathie aus und höre einfach nicht mehr hin wie früher.

Vor ein paar Jahren haben ich mir gedacht, ich kann zwar keine Freunde finden weil sie sich für mich schämen würden, aber Freunde hatte ich schon früher nicht gehabt, also was sollst.
Ich würde halt früher oft abgelehnt wegen meiner Behinderung die meisten ignorierten mich als wäre ich nur Luft.

 Für andere sieht das natürlich immer so aus, als würde ich keine Freunde haben wollen und das stimmt nicht.
 
Ich habe ein ganz normalen Kleidungsstil und wirke so klein, In der Schule würde ich nur angestarrt von den Mädchen und wenn dann Jungs da waren kicherten die mit den und schauten immer in meine Richtung, ich schaute weg und ignorierte sie alle.
 
Ihr fragt euch schon bestimmt warum ich das schreibe und es nicht Freunde meine Geschichte von der schlimmen Schulzeit?, die Antwort ist hab keine bin eine Einzelkämpferin.
 
Als Mensch mit Behinderung will man nur Akzeptiert werden und so auch behandelt werden, Ich will ja kein Mitleid von euch ich will anderen Menschen mit Behinderung nur stärken und motivieren das Sie nicht alleine sind und das jeder sein Päckchen zu tragen hat.
Mitleid bringt kein weiter, die auch die normalen Menschen ohne Behinderung darauf aufmerksam machen das Menschen mit Behinderung auch ein Recht auf ein weitgehend normales Leben haben und nicht noch zu erschwerenden.
 
 
Die Schulzeit hat mich sehr geprägt, das merke ich wenn ich unterwegs bin und fremde Leute schauen mich an ich schaue dann aus Reflex sofort weg, an statt zu lächeln oder den Augenkontakt zu halten.
 
Es gibt Gott sei dank schon Veranstaltungen und Partys wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammen feiern können.

Ich bin da leider noch etwas schüchtern auf andere, weil mein Selbstwertgefühl nicht das Beste ist.
 
Ich traue mich irgendwie nie Leute auf so Veranstaltungen oder Party anzusprechen weil ich immer davon ausgehe das die mit mir nix zu tun haben wollen, ich glaub bei der nächste Veranstaltung besiege ich mein Inneren Schweinehund und versuche nette Menschen Kennen zu lernen.
 
Ich hoffe es gibt noch Hoffnung das da Menschen sind die keine Berührungsängste haben wenn sie auf Menschen mit Behinderung antreffen.
 
 
Ich werde euch dann davon Berichten wie es gewesen ist
 
Gruß
 
 

 

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