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Enzephalitis: Entzündung im Gehirn
Eine Enzephalitis kann lebensbedrohlich sein. Sie wird meist von Viren verursacht. Aber auch Bakterien, Parasiten oder eine Überreaktion der Körperabwehr sind mögliche Auslöser
Kopfschmerzen durch Gehirnentzündung
Kopfschmerzen – nur ein mögliches Symptom bei Enzephalitis

 

Ist eine Person einmal mit dem Virus infiziert, verbleibt es in der Regel lebenslang im Körper.das  tritt  im Kindesalter

 ohne Symptome auszulösen

 Ursachen  Herpesenzephalitis. Hierbei handelt es sich um die häufigste Form einer Virusenzephalitis, einer von Viren hervorgerufenen Entzündung des Gehirns. In diesem Fall werden zumeist die seitlichen Anteile des Gehirns (an der Schläfe) und das limbische System (Region des Gehirns, das u.a. für Emotionen sowie die Gedächtnisausbildung zuständig ist) beeinträchtigt.
Symptome

Die durch Herpesviren verursachte Enzephalitis ist eine Entzündung des Hirngewebes. Erhöhtes Erkrankungsrisiko liegt bei Kindern, älteren Menschen und bei Personen mit Immunschwäche vor. Die Krankheit äussert sich durch grippeähnliche Beschwerden: Zunächst nur uncharakteristisch mit Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber. Später folgen Fieberanstieg, Kopfschmerzen, Schwindel, Lähmungserscheinungen
Die Diagnose sollte rasch erfolgen, da der Zeitpunkt des Therapiebeginns mit entscheidend für den weiteren Verlauf ist. Im Rahmen der neurologischen Untersuchungen wird etwas Hirnwasser aus dem Rückenmarkskanal (Lumbalpunktion) entnommen und mittels der Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), einem laborchemischen Verfahren zur Vervielfältigung und zum Nachweis von Erbmaterial (hier: Viren-DNA), untersucht. Im EEG (Elektroenzephalogramm) werden typische Störungen der Hirnströme dokumentiert. Sehr früh sind Anzeichen allgemeiner und epileptischer Veränderungen zu beobachten. Um diese diskreten Anzeichen nicht zu übersehen, müssen die Hirnströme täglich kontrolliert werden. Die Kernspin- oder Magnetresonanztomografie (MRT), ein bildgebendes Verfahren, das vor allem der Beurteilung von Weichteilstrukturen dient, bietet ebenfalls die Möglichkeit, enzephalitische Herde zu erkennen.
Auswirkungen

Eine antivirale Therapie muss bereits beim ersten Verdacht eingeleitet werden, da die Herpesenzephalitis unbehandelt in etwa 80 Prozent der Fälle zum Tode führt. Im Extremfall wird das Bewusstsein so sehr getrübt, dass ein Koma eintritt. Des Weiteren kann sich Flüssigkeit im Gehirn ansammeln und Hirngewebe verdrängen. Besonders gefährdet sind Menschen höheren Alters. überlebende können Folgeschäden wie Lähmungen, Sensibilitäts- und Gedächtnisstörungen davontragen.
Therapie

Infekt. Die betroffenen Patienten machen einen schwerkranken Eindruck und zeigen schließlich eine psychomotorische Verlangsamung, sowie die Symptome eines hirnorganischen Psychosyndroms.

Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine Aphasie. Fokale Anfälle mit sekundärer Generalisierung kommen häufig hinzu.
Zusätzlich wird eine Computertomographie, besser eine Magnetresonanztomographie des Schädels, am besten mit venöser MR-Angiographie oder mit CT-Angiographie durchgeführt.
Weitere Therapiemaßnahmen hängen von entsprechenden Symptomen und Befunden sowie dem Zustand des Patienten ab (z.B. Intubation oder Therapie eines epileptischen Anfalls

 Welche Ursachen gibt es?
Behandlung bei Enzephalitis

Ein Patient mit Enzephalitis muss unbedingt stationär behandelt werden, und zwar idealerweise in einem spezialisierten Krankenhaus (neurologische Abteilung einer Klinik oder spezialisierte Kinderklinik). Die Therapie umfasst Bettruhe, Fiebersenkung, Flüssigkeitsgabe und Schmerzmittel. Zusätzlich können Medikamente gegen epileptische Anfälle und Beruhigungsmittel gegeben werden. In schweren Fällen liegen Patienten während der Erkrankung auf einer Intensivstation.
Sprachstörung

Eine akute schwere Gehirnentzündung ist lebensbedrohlich und muss unverzüglich behandelt werden. Bei folgenden Alarmsignalen heißt es sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus:
Die akute Gehirngewebsentzündung mit Fieber dauert etwa ein bis zwei Wochen. Sie kann unterschiedlich schwer verlaufen. Manchmal ist sie mild, der Patient ist danach schnell wieder auf den Beinen. Nach einer schweren Entzündung kann es Monate dauern, bis sich der Betroffene wieder vollständig erholt hat. Manche Patienten müssen mit bleibenden Schäden leben: Sie sehen oder hören schlechter als zuvor, haben Probleme, sich zu konzentrieren oder sich an bestimmte Dinge zu erinnern. Auch Schwierigkeiten beim Sprechen oder Gehen können zurückbleiben. Wird eine schwere Enzephalitis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann sie tödlich verlaufen.



Einige Wochen später kam mein Neurologe zu einem Hausbesuch zu mir. So konnte ich ihm ein paar meiner Hilfsmittel zeigen und er war von der Technik und den Möglichkeiten begeistert.. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei!

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