EHRENAMTLICH EINEN VORTRAG in UK





An die geehrte Direktion   BETREFF: ANFRAGE ÜBER DIE MÖGLICHKEIT, EHRENAMTLICH EINEN VORTRAG ZUM THEMA
UNTERSTÜTZTE KOMMUNIKATION ZU HALTEN Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe auf Ihrer Webseite gesehen, dass Sie im
Bereich Unterstützter Kommunikation Arbeiten


  Ich wollte mal fragen, ob ich
vielleicht auf ehrenamtlicher Basis und daher völlig kostenlos für Ihre
Einrichtung einen Vortrag halten könnte. Da ich persönlich selber mit einer
Sprachbehinderung betroffen bin und da meine tägliche Kommunikation
ausschließlich mit Hilfe von Talkergeräten erfolgt, glaube ich, es wäre für die
anwesenden Zuschauer interessant, einiges über meine persönlichen
Alltagsstrategien und über meine ehrenamtliche Tätigkeit mit Personen mit
Sprachbehinderung oder mit Mehrfachbehinderung zu hören. Zu meiner Person: ich heiße Fikria Aabbaz, bin 32
Jahre alt, in Marokko geboren, wohne aber seit über 30 Jahren in Essen (Deutschland)
und bin deutsche Staatsbürgerin.   Ich kommuniziere in den unterschiedlichsten Situationen hauptsächlich
durch einen Powertalker, ein Gerät, das ich seit über zehn Jahren benutze und
ich bin daher in der praktischen Anwendung der Unterstützten Kommunikation
glaube ich deutlich vertraut. Hierzu kann ich als Beispiel auf das von mir
gehaltene Interview hinweisen, das vor einigen Monaten vom regionalen TV-Sender
nrwvision ausgestrahlt wurde und das im Web unter dem link https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/all-inclusive-fikria-aabbaz.html  noch zu sehen ist.Ehrenamtlich helfe ich seit jeher sehr gerne Personen mit
Sprachbehinderung oder mit Mehrfachbehinderung, mit ihren Talkergeräten am
besten und am wirksamsten umzugehen. Ich habe im Rahmen dieser Aktivität auch
schon viele Arbeitsblätter und sonstige personalisierte Lernmaterialien
erstellt.Außerdem benutze ich täglich den Computer, um - in enger
Zusammenarbeit mit einem Schreibfreund, der mir bei den Texten hilft  - PowerPoint-Präsentationen zu erdenken und
erstellen, mit dem Ziel das Thema Unterstützte Kommunikation in ihren
vielfältigen Aspekten immer bekannter werden zu lassen, damit Personen mit
Sprachbehinderung zu einer immer besseren Integration bzw. Inklusion in Ihrem
Umfeld kommen können und sich nicht von der lebenswichtigen Kommunikation mit
anderen Personen völlig ausgeschlossen fühlen.Ich habe dazu auch drei persönliche Webseiten selbst
erstellt, durch die man vieles über meine Aktivitäten, sowie auch über meine
zukünftigen Ziele, wie auch über meine Person im Allgemeinen erfahren kann.Obwohl Deutsch nicht meine Muttersprache ist, sondern
eine Sprache die ich eher in späten Jahren autodidaktisch gelernt habe, und
trotz deutlicher noch bleibender Probleme an meiner korrekten Rechtschreibung,
habe ich schon mehrmals in Schul- oder Universitätseinrichtungen Vorträge auf
Deutsch gehalten, wo ich größtenteils über meine persönliche Erfahrung bzw.
meine ehrenamtliche Tätigkeit bezüglich Unterstützter Kommunikation berichtet
habe.Daher möchte ich Sie hiermit fragen, ob Sie vielleicht in
Ihrer Einrichtung auch gern einen Vortrag dieser Art hätten, gerne in der Länge,
die wir eventuell davor vereinbaren können, und über die spezifischen Aspekte, die
Ihnen am geeignetsten erscheinen.   Der
Vortrag wäre wie gesagt auf reiner ehrenamtlicher Basis, und daher völlig
kostenlos für Ihre Einrichtung.Meine Annahme ist, dass es für Talker-Nutzer und
Talker-Schüler, für deren Eltern und Bezugspersonen, wie auch für im Bereich
der U.K. Auszubildende interessant sein könnte, mal einem Vortrag nicht über
Personen, die die Unterstütze Kommunikation benutzen müssen, beizuwohnen,
sondern direkt gehalten von einer von Sprachbehinderung betroffenen Person.Im Laufe des Vortrags könnte ich – eben je nach
Vereinbarung mit Ihnen – gern kurz über meine persönliche Erfahrung mit
Unterstützter Kommunikation und anhand einiger kurzer Videoclips bzw.
Powerpoint-Präsentationen über die vielfältigen und sich immer entwickelnden
Möglichkeiten erzählen, die man heutzutage hat, um zu kommunizieren. Ich selber
werde jeden Tag positiv überrascht über die immer zahlreicheren Möglichkeiten
(etwa auch durch die Benutzung auch von so kleinen Geräten wie Laptops,
Tablets, Smartphones, Lautsprecher, etc.), die es heutzutage immer mehr gibt! Ich
könnte außerdem auch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Nachhilfe-Lehrerin für
Talkernutzende Schüler erwähnen und über einige Materialien, die ich für sie
vorbereitet habe, reden.Bei der Gelegenheit könnte ich auch gerne einiges über
das Heft "Gemeinsam sind wir stark!!!" berichten, das ich letztes
Jahr auch mit Beiträgen von sprachbehinderten Personen aus vielen Orten
Deutschlands, wie auch aus Österreich und sogar auch aus Italien verfasst habe.Gerne würde ich schließlich nach der kurzen Präsentation
meinerseits auf eventuelle Fragen der Zuschauer antworten, und ganz besonders
betonen, wie es immer wichtig ist, dass man täglich trotz einer Behinderung
welcher Art auch immer an dem eigenen Selbstwertgefühl arbeitet, denn das weiß
ich ja aus eigener Erfahrung.Meine Vorträge würde ich gerne auch in ganz Deutschland
und sogar auch in Österreich oder in Südtirol halten, da ich selbständig und
sehr gern, wie auch kostenlos, mit Regionalzügen überallhin fahre.Da ich derzeit arbeitslos und Grundversicherungs-Trägerin
bin, wäre ich eventuell auch an der Möglichkeit etwa eines Praktikums bzw. - je
nach eventueller Vereinbarung - an der Möglichkeit weiterer Zusammenarbeit mit
Ihrer Einrichtung über das vielfältige Thema Unterstützte Kommunikation
interessiert.Informationen über mich und meine ehrenamtliche Tätigkeit
können Sie wie ober erwähnt jederzeit in meiner Webseite      www.talker-hilfe.de  finden.Herzlichen Dank fürs Lesen und Zuhören und für Ihre
eventuelle Antwort bzw.
Fikria Aabbaz
Essen, 1. August 2016
 
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