Ein Schlusswort von FIKRIA AABBAZ

- zur Finanzierung dieses und anderer Projekte


 

Dieses kleine völlig selbstfinanziertes Projekt, ein Heft über unsere Gruppe zu erstellen, hat natürlich nicht wenig Arbeit gekostet und auch seine deutlichen finanziellen Kosten gehabt, die angesichts der Tatsache, dass ich z.B. derzeit arbeitslos bin, gar nicht niedrig waren. Deswegen meine Bitte an die Leser dieses Heftes, eventuell durch eine kleine Spende ein bisschen zu den Kosten beizutragen.

Unter den Schwierigkeiten, die Personen mit Behinderung haben, gibt es auch das Problem, dass es gar nicht leicht ist, eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt zu finden.

Ich selbst bin derzeit nur ehrenamtlich tätig, indem ich zwei Talker-Schüler zu Hause besuche und ihnen vieles über die Benutzung von kommunikativen Hilfsmitteln beibringe.

Zusätzlich habe ich noch eine ehrenamtliche Stelle bei der Lebenshilfe gefunden, wo ich alle zwei Wochen hingehe und mit ein paar Schülern dort etwa eine Stunde lang kleine kommunikative Strategien übe.

Einen richtigen Job, wo man auch regelmäßig ein wenig Geld verdienen kann, ist größtenteils aufgrund der Sprachbehinderung leider überhaupt nicht einfach zu finden! So was suche ich schon seit Jahren, aber leider vergebens!

Mein Traum war es immer schon als Lehrerin im Bereich der Unterstützten Kommunikation zu arbeiten. Das muss leider – ich fürchte - einfach nur ein Traum bleiben, weil Schulen und Kindergärten mir immer wieder antworten, für derartigen Stellen braucht man einerseits Qualifikationen, die ich leider wegen persönlicher Schwierigkeiten nicht erzielen konnte, andererseits dass solche Stellen sowieso nicht leicht zu finanzieren sind.

Ich arbeite auch ehrenamtlich gern, weil ich z. B. Kinder sehr liebe und ganz besonders Kinder mit Behinderungen sehr gern helfen möchte. Aber leider sind auch ehrenamtliche Stellen nicht leicht zu finden. Auf Bewerbungen kommen größtenteils nur, wenn dann, kurze freundliche Absagen, was einen ehrlich verrückt werden lassen.

Mein anderer Traum wäre es, eines Tages ein Buch über meine vielfältigen Erfahrungen zu schreiben, was aber auch als Projekt eine Menge Geld kosten würde, was ich mir ohne einen richtigen Job niemals im Leben leisten könnte.

Ein weiteres Projekt von mir wäre es z. B. viele adaptierte Spielzuge zu kaufen, und bei kommunikativen Aktivitäten Kindern mit Sprachbehinderung oder mit Mehrfachbehinderung zur Verfügung zu stellen. Aber solche tollen Materialien kosten viel Geld, was ich ganz sicher nicht habe. Schade eigentlich, denn sie wären so wichtig, um Kinder bzw.  Erwachsene mit  Sprachstörungen und etwa Mehrfachbehinderungen bei der Kommunikation zu fördern und zu motivieren

Zusätzlich habe ich damit begonnen, selbst didaktische Materialien und Spiele zu entwickeln, welche dazu beitragen sollen, dass sich gerade Kinder damit kommunikativ beschäftigen und Spaß haben.

Und da ich die Materialien so viel wie möglich für jedes Kind individuell anpasse, habe ich (bei den verschiedenen Talkermodellen) einen sehr hohen Arbeitsaufwand, den ich auch gern auf mich nehme, wenn ich weiß, dass ich auf diese Weise Personen mit Behinderung helfen kann, damit sie in ihrem Leben so gut es geht weiterkommen. Denn das ist mir wirklich wert.

Zwei weitere wichtige Anliegen meinerseits wären folgende: Ich würde allzu gern so viel wie möglich - im Rahmen meiner Fähigkeiten - über Unterstütze Kommunikation Aufklärungsarbeit leisten und Talker-Nutzer dabei unterstützen, ihren eigenen Talker zu handhaben und dessen riesigen Möglichkeiten zu einer immer besseren Kommunikation zu verstehen.

Kommunikation ist eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten. Insbesondere in unserer heutigen Kommunikationsgesellschaft stellen Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben unabdingbare Voraussetzungen zur Lebensfreude und für berufliche Perspektiven dar. Störungen in diesen Bereichen führen aber neben eingeschränkten schulischen und beruflichen Möglichkeiten oft auch zu einer allmählichen Isolation und zu Defiziten im Selbstwertgefühl und somit in der emotionalen und psychosozialen Entwicklung.

Die Verfügbarkeit von geeigneten Materialien, wie etwa adaptierten Spielzeugen, leichten Talkergeräten wie z. B. den Go-Talker oder so, wie auch von Schulmaterialien, oder Alltagsmaterialien wie Tintenpatronen, um Arbeitsblätter schön und bunt zu drucken, ist auch gar nicht billig! Und allerdings würden solche Materialien viel die Kommunikations-möglichkeiten von Menschen mit schwerer Sprachbehinderung fördern.

Dieses Heft konnte auch leider nur aus finanziellen Bedenken nur schwarz/weiss gedruckt und fotokopiert werden, was leider auch so seinen Preis hatte.

Angesichts von all dessen möchte ich Ihnen also herzlich für jeden auch kleinen Beitrag danken, denn auch ein kleiner Beitrag ist eine große Hilfe zur Unterstützung meiner und unserer Arbeitsprojekte.

Über jedes aufgrund einer Spende gekaufte Arbeitsmaterial werde ich transparent auch in meinen Webseiten ausführlich berichten.

Hier meine persönlichen Homepages:
www.talker-hilfe.de

www.talker-hilfe-uk.de

Dort finden Sie sehr viel über mich und Unterstützte Kommunikation. Ich danke Ihnen sehr fürs Lesen und für Ihren eventuellen Besuch meiner Webseiten. Fikria Aabbaz

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