GoTalker 20

Dieser Talker ist handlich und leicht handzuhaben. Auf dem Go-Talk 20 sind 20 variable und 5 feste Aussagen speicherbar. Diese werden aufgenommen bzw. aufgesprochen. Mit dem Boardmaker kann man Ikonen von Meyer-Johnsen auf die Deckblätter drucken. Diese werden dann einfach eingeschoben. Ein einfaches und sehr effektives Sprachgerät.

 

Prentke und Romich - SmallTalker

Dieses Gerät ist ein kleines Powerpaket. Es hat alle positiven Eigenschaften des Powertalkers mit einem entscheidenen Vorteil: Es ist viel kleiner und somit besser portabel. Auch hier kommt mit dem Meanspeak das "Non plus Ultra" der semantischen Sprachbildung. Für kognitiv starke Patienten ist das die Kommunikationshilfe. Hiermit kann man ganze Sätze in gewünschter Zeitform bilden. Durch direkte Gruppierungen von Ikonen, kann man aber auch unkompliziert an gewünschte Ausdrücke kommen und dadurch verbindet der SmallTalker alle denkbaren Möglichkeiten in einem Gerät. Das macht auch den Benutzern sehr viel spaß.

 

Prentke und Romich - Powertalker

Nicht umsonst heißt dieses Gerät Powertalker. Wenn jemand kaum in seinen neuropsychologischen Fähigkeiten eingeschränkt ist, kann er mit diesem Gerät sprechen wie jeder andere sprechende Mensch. Das beeindruckende ist das "Mean-Speak", mit dem Sätze (dekliniert und konjugiert) gebeugt werden und in denen man die Zeiten wie gewünscht aussprechen kann. Dabei ist der Kreis der zu benutzenden Ikonen so sinnvoll in mehren Ebenen eingeteilt und gebündelt worden, dass ähnliche Wörter sogar  vom Anwender durchs Probieren oder das Erraten gefunden werden können. Darüber hinaus gibt es direkte Ansteuerungen über den  Touchscreen. Das ist der Anwendung so praktisch, dass geübte Anwender sehr schnell ihre Aussagen treffen können.  Die Ausstattung ist auch nicht ohne. Das Gerät hat serienmäßig, verschiedene Alternativen zur Tastatur, bis hin zur Infrarotsteuerung. Auch meine ich, kein Gerät je so klar und deutlich sprechen gehört zu haben. Für eine synthetische Sprache ist sie sehr gut. Toll ist auch, dass man die Wörter in einem separaten Benutzerlexikon genau programmieren kann. Das Programmieren ist dafür auch dementsprechend aufwendig geworden. Hier kommt man an der Gebrauchsanweisung nicht vorbei.

 

Dynavox                 - DV4

Für schwerer betroffene Patienten ist die DV4 eine reale Alternative. Die Ansteuerung erfolgt auch über mehreren Ebenen, die aber Themenschwerpunkte haben und somit keine Satzbildung in diesem Sinne erlauben. Die Sprachausgabe ist auch nicht so gut wie beim Mercedes, allerdings lässt sich das Gerät gut konfigurieren und besprechen. Die synthetische Sprachausgabe, wie gesagt, könnte besser sein. Dafür ist die Übersichtlichkeit ziemlich gut und der Patient oder Anwender benötigt keine grammatikalischen und technischen Vorkenntnisse um Bedürfnisse mitzuteilen zu können. Es hat sich in der Therapie gezeigt, dass man nach dem das Gerät eingeschaltet ist, gleich damit sprechen kann, da die Ikonen schon ziemlich genau die Aussage bezeichnen. Zur Zeit gibt es noch in der Software und im Backup kleinere Fehler, die man umschiffen kann. Wahrscheinlich werden diese über Upgrades demnächst verschwinden.

Ansonsten lässt sich sagen, dass die DV4 sehr solide ist und aufgrund ihrer großen Touchscreen auch gut praktikabel.

 

Prentke und Romich - Deltatalker

Wenn jemand kaum in seinen neuropsychologischen Fähigkeiten eingeschränkt ist, kann er mit diesem Gerät sprechen wie jeder andere sprechende Mensch. Das beeindruckende ist das "Mean-Speak", mit dem Sätze (dekliniert und konjugiert) gebeugt werden und in den man die Zeiten wie gewünscht ausspricht. Dabei ist der Kreis der zu benutzenden Ikonen so sinnvoll in mehren Ebenen gebündelt, dass ähnliche Wörter sogar durchs Probieren vom Anwender gefunden werden könnten. Wird ein Word nicht gefunden, kann ein schreibender Mensch, das Wort einschreiben und bekommt dann auch prompt die Ikonen-Kombination. Wer der deutschen Grammatik nicht mächtig ist, kann über das "Mean-Speak" dieses lernen - und da es durch Bilder gestützt erlernt wird, fällt es gleich noch etwas leichter. Das Gerät ist etwas älter, dadurch ist die synthetische Aussprache etwas gewöhnungsbedürftig.

                                 

Film: Das Training am "Delta-Talker"

 

 

Prentke und Romich - Alphatalker

Der Alphatalker ist eines der ersten Geräte, die ich kennengelernt hatte, die mit Ikonen arbeiten und kombinierte Tastenbelegungen zulassen. Das Mädchen, dass ich seinerzeit behandelte und das mittelstarke spastische Züge hatte, konnte die Tasten noch gut ansteuern. Das liegt an dem Plastikgitter auf der Ikonenfolie. Dieses Gerät verfügt schon über Tastenkombinationen, wobei dieser Talker überwiegend nach der ersten Berührung einer Taste spricht. Dabei werden die Aussagen auch von den Bezugspersonen aufgesprochen. Aufgrund der relativ großen Tasten und einer robusten Technik ist er leichter zu handhaben, als neuere Geräte mit Touchscreen ohne Plastikgitter. Die sind nicht nur schwerer sondern auch anfälliger in Punkto: "Ich stürze mal eben ab und schalte mich dann aus". Das kam bei diesem Gerät niemals vor.  Allerdings hat der Alphatalker keine weitere besondere Ausstattung.

 

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